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stockdurchsicht7So schreibt der Trierische Volksfreund, Tageszeitung für Eifel, Mosel, Hunsrück und die Stadt Trier über "Bienen - Die Seele des Sommers": "Marzellus Boos ist fasziniert von den sozialen Strukturen im Bienenvolk" und "Aber auch die Gefahren, denen die Bienen und mit ihnen die Natur ausgesetzt sind, gehören zu den Themen des Buches"

„Es ist ein Blick in eine andere Welt“, sagt Marzellus Boos. Seit ihm ein befreundeter Kollege einen Bienenstock-Ableger in den Garten gestellt hat, ist der 61-Jährige fasziniert von den Insekten. Sein erstes Sachbuch „Bienen – Die Seele des Sommers“ ist vor dem Hintergrund entstanden, dass es kein Werk gebe, das wissenschaftliche Erkenntnisse über Bienen unterhaltsam aufbereite.

Der ehemalige langjährige Lehrer des Regino-Gymnasiums Prüm wohnt inzwischen in Adenau (Landkreis Ahrweiler). Die 22 Kapitel seines Buchs tragen kreative Überschriften wie „Wenn wir rot sehen, sehen Bienen schwarz“ oder „Mit Drohnen möchte Mann nicht tauschen“. Sie handeln unter anderem von Verhaltensbiologie und Anatomie der Tiere. So beherbergt der Bienenstock ein Volk (je nach Jahreszeit zwischen 6000 und 80?000 Bienen) mit festen sozialen Strukturen.
Das Leben in dieser Gemeinschaft stellt Boos lebendig dar. Da ist zum Beispiel die Königin, die schon vor ihrer Geburt einen bevorzugten Status genießt. Ihre sogenannte Weiselzelle ist viel größer als die Zellen, in denen das gewöhnliche Volk heranwächst.
Die Arbeiterinnen haben die Luxuswohnungen zuvor extra für mehrere Prinzessinnen gebaut. Aber wie auch so oft bei den Menschen heißt es bei den Bienen: Es kann nur eine geben! Und die erdolcht mit ihrem Stachel ihre eigenen Schwestern, um sich den Thron zu sichern. Marzellus Boos ist fasziniert von den sozialen Strukturen im Bienenvolk: „Es ist erstaunlich, dass es jenseits des Menschen noch intelligente Wesen gibt.“

Aber auch die Gefahren, denen die Bienen und mit ihnen die Natur ausgesetzt sind, gehören zu den Themen des Buches. Marzellus Boos ist überzeugt: „Die Menschen müssen ihre Einstellung ändern. Wir sind an einem Punkt angekommen, wo wir sagen können: Da geht vielleicht etwas endgültig verloren.“ Deswegen sei es ihm ein Anliegen, seinen Lesern die Bienen näherzubringen. Nur was man verstehe, dafür könne man sich auch begeistern. „Wir können nicht vergessen, was über Millionen Jahre funktioniert hat“, findet Boos.

zum vollständigen Artikel auf www.volksfreund.de